Ein international mit Lorbeeren überschütteter Schriftsteller. Ein viel gerühmtes Buch. Was kann da schon schiefgehen?
Eigentlich nur ein fataler Fall von Autor-Leser-Inkompatibilität. Bäng.
Das Leben im postapokalyptischen Amerika ist also Kacke, ok. Sehr schön auch in den Leser gehämmert durch die enorm reduzierte Sprache des Autors. Nur entzieht sich mir leider, welchen Genuss es mir bereiten soll, auf beinahe der kompletten Länge des Buches das Leiden von Vater und Sohn auf drastische Weise geschildert zu bekommen? Klar, die "schönen" Momente des Buchs und die immer wieder aufblitzenden Akte der Menschenliebe durch den Jungen stellen so einen deutlichen Kontrast in dieser trostlosen Welt dar. Großes Kino. Und so fucking innovativ.
Mag sein dass ich einfach nicht in der Stimmung war für depressive Beschreibungen von zwei Überlebenden in einer hoffnungslosen Welt. Vielleicht muss man auch einfach älter sein, um das Buch richtig schätzen zu können. Oder Literaturprofessor.
4 von 10 Punkte
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Donnerstag, Dezember 06, 2007
Montag, Dezember 03, 2007
Altlasten
Sommernachtstrauma
Nach einer langen Nacht
(es hat tierisch geschäumt)
hat es "Bumm" gemacht:
Ich hab von Schiller geträumt.
In seiner Stadt im Orient
erschien er mir im Unterhemd
und lallte tierisch laut;
Im Traum, da trat er an mein Bett
und ich, ich bat ihn auch noch nett
dasselbe zu unterlassen;
Dann pfiff er eine Melodei
es war das Lied vom weißen Hai
und da ist's klar geworden:
kein Traum, nein, bittre Wirklichkeit!
Auch war's kein Dichter, blitzgescheit.
Nein, mit ner leeren Dose
stand der besoffene Hose
(Relikte unserer Weimar-Fahrt mit dem Deutsch-LK)
Nach einer langen Nacht
(es hat tierisch geschäumt)
hat es "Bumm" gemacht:
Ich hab von Schiller geträumt.
In seiner Stadt im Orient
erschien er mir im Unterhemd
und lallte tierisch laut;
Im Traum, da trat er an mein Bett
und ich, ich bat ihn auch noch nett
dasselbe zu unterlassen;
Dann pfiff er eine Melodei
es war das Lied vom weißen Hai
und da ist's klar geworden:
kein Traum, nein, bittre Wirklichkeit!
Auch war's kein Dichter, blitzgescheit.
Nein, mit ner leeren Dose
stand der besoffene Hose
(Relikte unserer Weimar-Fahrt mit dem Deutsch-LK)
Samstag, Dezember 01, 2007
Hulk
Ja ficken. Da holt man sich zwei HD-DVDs mit Superheldenverfilmungen, und nach dem grottigen Superman Returns (siehe unten) schießt der abgrundtiefe Hulk echt den Vogel ab.
Mal im Ernst, wer sich tatsächlich mehr als ne Stunde durch die ätzende Melange aus nervenden weil selbstverliebten Blendeneffekten, hölzernen Schauspielern, tonnenweise stumpfem Gelabere und depperten Actionsequenzen quälen kann zahlt auch gern mal nen Hunni für SM-Spiele bei der Domina. Also nicht dass ich das verurteilen würde, und das Geld ist sicher auch besser angelegt als bei dem Film hier.
Himmel hilf. 2 von 10 Punkte.
Mal im Ernst, wer sich tatsächlich mehr als ne Stunde durch die ätzende Melange aus nervenden weil selbstverliebten Blendeneffekten, hölzernen Schauspielern, tonnenweise stumpfem Gelabere und depperten Actionsequenzen quälen kann zahlt auch gern mal nen Hunni für SM-Spiele bei der Domina. Also nicht dass ich das verurteilen würde, und das Geld ist sicher auch besser angelegt als bei dem Film hier.
Himmel hilf. 2 von 10 Punkte.
Samstag, November 17, 2007
Superman Returns
Himmel Arsch, was kann ich mich über solche Filme aufregen. Mordsmäßige Posen umgeben von Special Effects zum Säue füttern gepaart mit unabgebrachtem Größenwahn und absoluter Ideenlosigkeit.
Und das alles in HD. Grandios.
Die mit Abstand schlechteste der modernen Comic-Neuauflagen. Und das beinhaltet X-Men.
3 von 10 Punkte.
Und das alles in HD. Grandios.
Die mit Abstand schlechteste der modernen Comic-Neuauflagen. Und das beinhaltet X-Men.
3 von 10 Punkte.
Donnerstag, November 08, 2007
WG-PARTY!
Die jugendfreien Bilder der letzten WG-Frauke-Geburtstags-Party (die leider relativ unspektakulär sind) findet Ihr im StudiVZ. Die sind's echt nicht wert, hier hochgeladen zu werden.
Aber wer weiß, vielleicht rückt ja noch jemand der anderen bei der Party Anwesenden mit Bildern raus.
Aber wer weiß, vielleicht rückt ja noch jemand der anderen bei der Party Anwesenden mit Bildern raus.
jäähyväiset
Auf vielfachen Wunsch (OK, eigentlich nur eine Person, aber trotzdem) hier meine allererste Kurzgeschichte. Anlass war ein Wettbewerb der weiterführenden Schulen Münchens mit dem Thema "Zunkunft". Entstanden laut Fußnote "am 27.12.99 mit musikalischer Untermalung von The 69 Eyes".
jäähyväiset
"Deine neue Wohnung gefällt mir, Junge."
Nur eine weitere Lüge an einem weiteren Tag. Ich habe meinen Sohn schon so oft belogen, dass dieses eine Mal auch nichts mehr ausmachen dürfte. Doch heute, bei unserem letzten Treffen, hätte es doch irgendwie auch ohne Lügen gehen müssen. Andererseits ist der Mensch aber auch ein Gewohnheitstier, nicht wahr? Ich verfluche mich innerlich als dummen, alten Mann und setze ein freundliches Lächeln auf.
"Freut mich, dass sie dir gefällt, Dad. Limone 8 ist einfach DIE Modefarbe schlechthin dieses Quartal. Aber sag schon, warum wolltest du mich unbedingt treffen? Ich weiß, ich weiß, Ihr alten Leute mögt keine Coms, aber du müsstest genauso wissen, dass meine Generation keinen großen Wert auf diese...diese 'persönlichen Gespräche' legt. Aber weil du es bist, und weil du bald deinen 195. Geburtstag feierst...Ach ja, diese Reise, die du dir gewünscht hast; muss es denn unbedingt Finnland sein? Die Leute könnten auf falsche Gedanken kommen."
Finnland. Landläufig bekannt als der Ort, an den alte Leute gehen, um nicht mehr zurückzukommen. Karge Landschaften, frostiges Wetter, und vor allem: Stille. Das einzige, was diese gottgegebene Stille gelegentlich durchbricht, ist der trockene Knall einer Schrotflinte; ein Geräusch des Abschieds in einem Land des Abschieds.
"Natürlich nicht. Ich habe mein Ticket nach Bangladesh sogar schon in der Tasche. Ich fliege heute Nachmittag los."
"Dann ist ja alles gut; es ist nur, die Leute, du weißt ja. Bangladesh ist ja auch schön um diese Jahreszeit; nicht, dass ich schon mal da gewesen wïäre, aber ich war bei einer hervorragenden virtuellen Tour dabei. Spart Zeit, und außerdem erspart es einem die unangenehmen Dinge. An- und Abreise, Gerüche, du weißt schon..."
Mein Sohn. Ein typischer '68er eben. Nun, 2068. Die sogenannte 'Generation XXL'. Erst glücklich, wenn sich ein Computer zwischen ihnen und der Welt befindet. Die Generation, die innerhalb von 25 Jahren die damalige Welt der Wissenschaft auf den Kopf gestellt, um ihre eigene Achse gewirbelt und dann zum Sondermüll gegeben hat.
"Vielleicht gibt es auch Menschen, die ihre Reise komplett haben wollen, real, verstehst du, mit allen Widrigkeiten. Und außerdem graust es mir davor, mein Gehirn an einen Computer anzuschließen. Aber das kannst du ja wohl nicht verstehen."
"Nein, das kann ich wirklich nicht. Du solltest aufhören, dich gegen den Fortschritt zu stemmen. Ihr rückständigen Technophobiker macht mich noch ganz krank!"
Nicht sehr wahrscheinlich. Und sollte es doch irgendeinem gewieften Erreger gelingen, sein gestähltes Immunsystem zu durchbrechen, so würde er durch eine sofortige Ausschüttung von Antikörpern in Sekundenschnelle ausgelöscht werden. Schöne, neue Welt!
"Du nennst es Technophobie, ich nenne es gesundes Misstrauen. Was war denn los am 1.Januar 2001? Als die gesammelte Expertenriege sich bereits selbstzufrieden zurückgelehnt hat, sicher, die Bedrohung der Doppelnull abgewandt zu haben?"
"Ach, du reitest schon wieder auf der Vergangenheit herum. Und außerdem hat die Menschheit es überstanden, nicht wahr? Weißt du, was? Du bist einfach nur sauer, weil du vor 20 Jahren deinen Job an einen Computer, wie du sie so drollig nennst, verloren hast. Deinen unnötigen, langweiligen Job! Seitdem hast du sowieso ein viel schöneres Leben gefïührt; auf meine Kosten, wie ich wohl erwähnen darf."
Mein Job. 2147 wurde 'Prometeus V1.0' in Betrieb genommen, und 2150 habe ich an 'Prometeus V1.48' meinen Job verloren. Es mag vielleicht wirklich unnötig gewesen sein, dass der Vater des Leiters des Konzerns AntiKronos im Alter von 175 Jahren noch arbeitet; nicht wegen des Alters, das wirklich nicht, aber ich hätte es einfach nicht mehr nötig gehabt. Aber ich habe meinen Beruf geliebt! Und keiner von uns Übersetzern hätte damals gedacht, dass eine Maschine unsere Aufgabe besser, schneller und billiger erledigen könnte... Aber nicht nur uns Übersetzer hat es erwischt: Wer lässt heutzutage noch einen menschlichen Chirurgen an seine Haut? Roboter zittern nicht. Profisportler? Computersimulationen werden nicht müde. Lehrer? Computer irren sich nicht. Und so weiter.
Seit ungefähr 15 Jahren leite ich jetzt schon eine Tochtergesellschaft von AntiKronos, LiteraInc. Meine Firma, die mir mein Sohn aus Steuergründen überschrieben hat, entwickelt LiteraComs, Wundermaschinen, die über 15.000 der wertvollsten Schriftsteller aller Zeiten gespeichert und verinnerlicht haben, von Plato über Welsh, von D.C. Schaller über Goethe und wie sie alle heißen...Man muss nur noch vier oder fünf Themen eingeben, wie zum Beispiel 'Liebe, Trauer, Emus, schlechtes Wetter', und nach einer kurzen Bearbeitungszeit erhält man eine Geschichte, wie sie die 15.000 in Kooperation nicht besser hinbekommen hätten; in diesem Fall eine traurige Liebesgeschichte im verregneten NeuLondon (was mit AltLondon passiert ist? Das war doch wohl abzusehen, oder?), in die auf höchst grandiose Weise ein paar Emus eingestrickt werden. Ich persönlich hasse diese Kästen.
"Auf deine Kosten? Immerhin bin ich eines der Aushängeschilder eurer Wunderdroge! 'Ich bin 195 Jahre alt, aber ich fühle mich fit wie an meinem 18. Geburtstag!' Hah!"
"Ist es vielleicht nicht so? Ich kann dir sogar nachweisen, dass das so ist! Dein Körper ist auf dem Stand eines 25-Jährigen. Eines überaus gesunden 25-Jährigen, wenn ich das hinzufügen darf."
"Mein Körper, mein Körper! Und der Rest ist euch wohl egal?"
"Komm mir bloß nicht auf die Tour! Forschungen haben bewiesen, dass der Geist im Laufe der Zeit sogar noch aufnahmefähiger wird!"
"Körper und Geist funktionieren also perfekt. Und das genügt euch."
Kein Wunder, dass die Forschung an diesem Punkt stockt. Zugegeben, die Droge macht faktisch unsterblich. Kein Rezipient ist bisher an natürlichen Ursachen gestorben. Und doch ist keiner viel älter geworden als ich. Vielleicht muss man erst einmal in mein Alter kommen, um den Grund dafür zu sehen. Es ist nämlich ganz simpel.
"Körper und Geist. Was fehlt deiner Meinung nach noch?"
Ich blicke meinem Sohn ein letztes Mal in die Augen. Braune Augen, genau wie seine Mutter damals. Doch statt ihrer warmen Intelligenz sehe ich nur kalten Wissensdurst.
"Der Sinn."
Ich stecke meine Hände in meine Jackentasche und drehe mich um. Wortlos schließe ich die Tür hinter mir. Das Ticket in meiner rechten Tasche erinnert mich daran, dass ich noch einen warmen Mantel kaufen muss. Finnland ist sehr kühl um diese Jahreszeit.
jäähyväiset
"Deine neue Wohnung gefällt mir, Junge."
Nur eine weitere Lüge an einem weiteren Tag. Ich habe meinen Sohn schon so oft belogen, dass dieses eine Mal auch nichts mehr ausmachen dürfte. Doch heute, bei unserem letzten Treffen, hätte es doch irgendwie auch ohne Lügen gehen müssen. Andererseits ist der Mensch aber auch ein Gewohnheitstier, nicht wahr? Ich verfluche mich innerlich als dummen, alten Mann und setze ein freundliches Lächeln auf.
"Freut mich, dass sie dir gefällt, Dad. Limone 8 ist einfach DIE Modefarbe schlechthin dieses Quartal. Aber sag schon, warum wolltest du mich unbedingt treffen? Ich weiß, ich weiß, Ihr alten Leute mögt keine Coms, aber du müsstest genauso wissen, dass meine Generation keinen großen Wert auf diese...diese 'persönlichen Gespräche' legt. Aber weil du es bist, und weil du bald deinen 195. Geburtstag feierst...Ach ja, diese Reise, die du dir gewünscht hast; muss es denn unbedingt Finnland sein? Die Leute könnten auf falsche Gedanken kommen."
Finnland. Landläufig bekannt als der Ort, an den alte Leute gehen, um nicht mehr zurückzukommen. Karge Landschaften, frostiges Wetter, und vor allem: Stille. Das einzige, was diese gottgegebene Stille gelegentlich durchbricht, ist der trockene Knall einer Schrotflinte; ein Geräusch des Abschieds in einem Land des Abschieds.
"Natürlich nicht. Ich habe mein Ticket nach Bangladesh sogar schon in der Tasche. Ich fliege heute Nachmittag los."
"Dann ist ja alles gut; es ist nur, die Leute, du weißt ja. Bangladesh ist ja auch schön um diese Jahreszeit; nicht, dass ich schon mal da gewesen wïäre, aber ich war bei einer hervorragenden virtuellen Tour dabei. Spart Zeit, und außerdem erspart es einem die unangenehmen Dinge. An- und Abreise, Gerüche, du weißt schon..."
Mein Sohn. Ein typischer '68er eben. Nun, 2068. Die sogenannte 'Generation XXL'. Erst glücklich, wenn sich ein Computer zwischen ihnen und der Welt befindet. Die Generation, die innerhalb von 25 Jahren die damalige Welt der Wissenschaft auf den Kopf gestellt, um ihre eigene Achse gewirbelt und dann zum Sondermüll gegeben hat.
"Vielleicht gibt es auch Menschen, die ihre Reise komplett haben wollen, real, verstehst du, mit allen Widrigkeiten. Und außerdem graust es mir davor, mein Gehirn an einen Computer anzuschließen. Aber das kannst du ja wohl nicht verstehen."
"Nein, das kann ich wirklich nicht. Du solltest aufhören, dich gegen den Fortschritt zu stemmen. Ihr rückständigen Technophobiker macht mich noch ganz krank!"
Nicht sehr wahrscheinlich. Und sollte es doch irgendeinem gewieften Erreger gelingen, sein gestähltes Immunsystem zu durchbrechen, so würde er durch eine sofortige Ausschüttung von Antikörpern in Sekundenschnelle ausgelöscht werden. Schöne, neue Welt!
"Du nennst es Technophobie, ich nenne es gesundes Misstrauen. Was war denn los am 1.Januar 2001? Als die gesammelte Expertenriege sich bereits selbstzufrieden zurückgelehnt hat, sicher, die Bedrohung der Doppelnull abgewandt zu haben?"
"Ach, du reitest schon wieder auf der Vergangenheit herum. Und außerdem hat die Menschheit es überstanden, nicht wahr? Weißt du, was? Du bist einfach nur sauer, weil du vor 20 Jahren deinen Job an einen Computer, wie du sie so drollig nennst, verloren hast. Deinen unnötigen, langweiligen Job! Seitdem hast du sowieso ein viel schöneres Leben gefïührt; auf meine Kosten, wie ich wohl erwähnen darf."
Mein Job. 2147 wurde 'Prometeus V1.0' in Betrieb genommen, und 2150 habe ich an 'Prometeus V1.48' meinen Job verloren. Es mag vielleicht wirklich unnötig gewesen sein, dass der Vater des Leiters des Konzerns AntiKronos im Alter von 175 Jahren noch arbeitet; nicht wegen des Alters, das wirklich nicht, aber ich hätte es einfach nicht mehr nötig gehabt. Aber ich habe meinen Beruf geliebt! Und keiner von uns Übersetzern hätte damals gedacht, dass eine Maschine unsere Aufgabe besser, schneller und billiger erledigen könnte... Aber nicht nur uns Übersetzer hat es erwischt: Wer lässt heutzutage noch einen menschlichen Chirurgen an seine Haut? Roboter zittern nicht. Profisportler? Computersimulationen werden nicht müde. Lehrer? Computer irren sich nicht. Und so weiter.
Seit ungefähr 15 Jahren leite ich jetzt schon eine Tochtergesellschaft von AntiKronos, LiteraInc. Meine Firma, die mir mein Sohn aus Steuergründen überschrieben hat, entwickelt LiteraComs, Wundermaschinen, die über 15.000 der wertvollsten Schriftsteller aller Zeiten gespeichert und verinnerlicht haben, von Plato über Welsh, von D.C. Schaller über Goethe und wie sie alle heißen...Man muss nur noch vier oder fünf Themen eingeben, wie zum Beispiel 'Liebe, Trauer, Emus, schlechtes Wetter', und nach einer kurzen Bearbeitungszeit erhält man eine Geschichte, wie sie die 15.000 in Kooperation nicht besser hinbekommen hätten; in diesem Fall eine traurige Liebesgeschichte im verregneten NeuLondon (was mit AltLondon passiert ist? Das war doch wohl abzusehen, oder?), in die auf höchst grandiose Weise ein paar Emus eingestrickt werden. Ich persönlich hasse diese Kästen.
"Auf deine Kosten? Immerhin bin ich eines der Aushängeschilder eurer Wunderdroge! 'Ich bin 195 Jahre alt, aber ich fühle mich fit wie an meinem 18. Geburtstag!' Hah!"
"Ist es vielleicht nicht so? Ich kann dir sogar nachweisen, dass das so ist! Dein Körper ist auf dem Stand eines 25-Jährigen. Eines überaus gesunden 25-Jährigen, wenn ich das hinzufügen darf."
"Mein Körper, mein Körper! Und der Rest ist euch wohl egal?"
"Komm mir bloß nicht auf die Tour! Forschungen haben bewiesen, dass der Geist im Laufe der Zeit sogar noch aufnahmefähiger wird!"
"Körper und Geist funktionieren also perfekt. Und das genügt euch."
Kein Wunder, dass die Forschung an diesem Punkt stockt. Zugegeben, die Droge macht faktisch unsterblich. Kein Rezipient ist bisher an natürlichen Ursachen gestorben. Und doch ist keiner viel älter geworden als ich. Vielleicht muss man erst einmal in mein Alter kommen, um den Grund dafür zu sehen. Es ist nämlich ganz simpel.
"Körper und Geist. Was fehlt deiner Meinung nach noch?"
Ich blicke meinem Sohn ein letztes Mal in die Augen. Braune Augen, genau wie seine Mutter damals. Doch statt ihrer warmen Intelligenz sehe ich nur kalten Wissensdurst.
"Der Sinn."
Ich stecke meine Hände in meine Jackentasche und drehe mich um. Wortlos schließe ich die Tür hinter mir. Das Ticket in meiner rechten Tasche erinnert mich daran, dass ich noch einen warmen Mantel kaufen muss. Finnland ist sehr kühl um diese Jahreszeit.
Dienstag, November 06, 2007
Der Regenmacher
Ja, ich bin schuld dran, dass es derzeit regnet. Ich habe über Nacht mein Dachfenster im Auto offengelassen.
Gah.
Gah.
Montag, November 05, 2007
Christopher Moore: Lamb
Nach rund siebentausend Empfehlungen habe ich es mir jetzt dann doch mal gegönnt: Das legendäre "Lamb" von C. Moore (im Deutschen "Die Bibel nach Biff").
Die Idee an sich ist phantastisch: 2.000 Jahre nach dem Tod Jesu wird sein engster Freund (der in der Bibel verschwiegen wird, weil er so peinlich war) wiedererweckt und soll ein neues Kapitel der Bibel schreiben, in dem er über die frühen Jahre des Heilands berichtet.
Soweit, so gut. Und Moore macht seine Sache zum Großteil auch wirklich solide bis sehr gut; leider scheitert er oft daran, dass er zwar ganz sicher ein ideenreicher Kerl und ein echt lustiger Typ ist, aber ganz sicher kein Erzähler. Und so gehen gute Ideen mitunter zwischen plumpen Zoten oder ganz einfach in schlechtem und zähen Stil unter.
Immerhin traut er sich, ein bissl schonungsloser als der liebe brave Herr Pratchett zu sein, der seine Zähne schon lang gegen einen Opa-Schaukelstuhl eingetauscht hat. Auch wenn der zugegeben einen Tick besser schreiben kann.
7 von 10 Punkte. Durchaus lesenswert, aber bitte kein Meisterwerk erwarten.
Die Idee an sich ist phantastisch: 2.000 Jahre nach dem Tod Jesu wird sein engster Freund (der in der Bibel verschwiegen wird, weil er so peinlich war) wiedererweckt und soll ein neues Kapitel der Bibel schreiben, in dem er über die frühen Jahre des Heilands berichtet.
Soweit, so gut. Und Moore macht seine Sache zum Großteil auch wirklich solide bis sehr gut; leider scheitert er oft daran, dass er zwar ganz sicher ein ideenreicher Kerl und ein echt lustiger Typ ist, aber ganz sicher kein Erzähler. Und so gehen gute Ideen mitunter zwischen plumpen Zoten oder ganz einfach in schlechtem und zähen Stil unter.
Immerhin traut er sich, ein bissl schonungsloser als der liebe brave Herr Pratchett zu sein, der seine Zähne schon lang gegen einen Opa-Schaukelstuhl eingetauscht hat. Auch wenn der zugegeben einen Tick besser schreiben kann.
7 von 10 Punkte. Durchaus lesenswert, aber bitte kein Meisterwerk erwarten.
Dienstag, Oktober 30, 2007
Die Bourne Verschwörung
Siehe: Die Bourne Identität. Aber mit sichtbar höherem Budget und erfreulich weniger Potente.
6 von 10 Punkte
6 von 10 Punkte
Der Sternwanderer
DER STERNWANDERER? Und ich dachte, wir hätten die Ära der sinnlosen deutschen Titelübersetzungen in den 80ern hinter uns gelassen ("Hasselhoff haut drauf"). Mein Tipp: Nächstes Mal "Stardust" einfach mit "Sternenstaub" übersetzen oder, falls das zu schwer ist, einfach unübersetzt übernehmen. Die Rechnung für die fachliche Beratung folgt.
Hier also endlich die Verfilmung von Gaimans wohl bestem Roman (an seine Sandman-Comics kommt eh nix). Und gottlob im Gegensatz zum visuell überwältigenden aber ansonsten leicht überfordert wirkenden Mirror Mask ein Meisterwerk aus einem Guß.
Die Formel "unbekannte Talente in den Hauptrollen, Stars in den Nebenrollen" geht einmal mehr phantastisch auf (De Niro!), und abgesehen von ein paar regietechnischen Holperern passt bei dem Film einfach alles. Endlich mal wieder ein Fantasyfilm, der durch ein erfrischendes Fehlen von Massenschlachten und "Rettet die Welt"-Pathos begeistert.
Auch wenn's vielleicht nur wie eine "romantische Komödie" (gah) in einem Fantasy-Setting aussehen mag und der Film leider auch als solche beworben wird: Unbedingt empfehlenswert.
9 von 10 Punkte
Hier also endlich die Verfilmung von Gaimans wohl bestem Roman (an seine Sandman-Comics kommt eh nix). Und gottlob im Gegensatz zum visuell überwältigenden aber ansonsten leicht überfordert wirkenden Mirror Mask ein Meisterwerk aus einem Guß.
Die Formel "unbekannte Talente in den Hauptrollen, Stars in den Nebenrollen" geht einmal mehr phantastisch auf (De Niro!), und abgesehen von ein paar regietechnischen Holperern passt bei dem Film einfach alles. Endlich mal wieder ein Fantasyfilm, der durch ein erfrischendes Fehlen von Massenschlachten und "Rettet die Welt"-Pathos begeistert.
Auch wenn's vielleicht nur wie eine "romantische Komödie" (gah) in einem Fantasy-Setting aussehen mag und der Film leider auch als solche beworben wird: Unbedingt empfehlenswert.
9 von 10 Punkte
Sonntag, September 30, 2007
Die Bourne Identität
Überdurchschnittlicher Actionthriller mit einer fast schon lachhaft holprigen Selbstsynchronisierung von Frau Potente.
Ende.
6 von 10 Punkte
Ende.
6 von 10 Punkte
Samstag, September 29, 2007
K. Ishiguro: Never Let Me Go
Irgendwie weiß ich nicht, was ich von diesem Ishiguro halten soll: Erst legt er mit "Remains of the Day" ein beeindruckendes, ruhiges Büchlein vor, dann haut er mit "The Unconsoled" einen absolut kafkaesken, wirren Megaschinken raus, und jetzt "Never Let Me Go", eine Geschichte über Klone, deren einziger Lebenszweck es ist, als Ersatzteillager für Organspenden heranzuwachsen.
Und was macht er daraus? Eine finstere Science-Fiction-Mär? Vielleicht eine weitere angsterfüllte Hommage an Kafka?
Weit gefehlt. Das Buch quillt nur so über vor Herzblut, echten Gefühlen und dem überbordenen Talent des Autors. Und irgendwo am Rand schwebt ein ganz kleiner, aber nie direkter ethischer Zeigefinger.
Absolut empfehlenswert. Für mich das Buch des Jahres.
10 von 10 Punkte.
Und was macht er daraus? Eine finstere Science-Fiction-Mär? Vielleicht eine weitere angsterfüllte Hommage an Kafka?
Weit gefehlt. Das Buch quillt nur so über vor Herzblut, echten Gefühlen und dem überbordenen Talent des Autors. Und irgendwo am Rand schwebt ein ganz kleiner, aber nie direkter ethischer Zeigefinger.
Absolut empfehlenswert. Für mich das Buch des Jahres.
10 von 10 Punkte.
Donnerstag, September 13, 2007
Die Polizei, heute: Bayern
Grad bei der Heimfahrt vom IKEA bei München in ne Polizeikontrolle geraten und schön von der Autobahn in den nahe gelegenen Rastplatz Marke Blaulicht gewunken worden.
"Hatten Sie schon einmal Probleme mit der Polizei? Sie sehen so jugendkulturmäßig aus, schon einmal Drogen genommen?"
Jugendkulturmäßig, soso... da mir der gute Mann nicht so aussah, als ob er solche vielsilbigen Wörter regelmäßig aus dem FF abfeuern würde, gehe ich mal davon aus, dass die Polizei in Bayern ihre Mitarbeiter tatsächlich dazu anhält, Leute mit einem der "Jugendkultur" zuzuordnenden Aussehen verstärkt von der Autobahn zu holen.
Denn, wie der Beamte so schön gesagt hat, "nach irgendwas müssen wir uns ja richten". Und im Bereich München auf der Autobahn nach Dränglern zu suchen wär ja auch albern.
"Hatten Sie schon einmal Probleme mit der Polizei? Sie sehen so jugendkulturmäßig aus, schon einmal Drogen genommen?"
Jugendkulturmäßig, soso... da mir der gute Mann nicht so aussah, als ob er solche vielsilbigen Wörter regelmäßig aus dem FF abfeuern würde, gehe ich mal davon aus, dass die Polizei in Bayern ihre Mitarbeiter tatsächlich dazu anhält, Leute mit einem der "Jugendkultur" zuzuordnenden Aussehen verstärkt von der Autobahn zu holen.
Denn, wie der Beamte so schön gesagt hat, "nach irgendwas müssen wir uns ja richten". Und im Bereich München auf der Autobahn nach Dränglern zu suchen wär ja auch albern.
Freitag, August 31, 2007
Paul Auster: Travels in the Scriptorium
Ach, was hab ich mich gefreut, dass Herr Auster scheinbar aus seinen Fehlern gelernt hat: Sein neuestes Büchlein umfasst gerade mal ein bisschen mehr als 100 Seiten. Vorbei also die ewigen Verzettelungen weg von den zweifelsohne genialen Einfällen und die Verstrickung in unzählige Nebenschauplätze, die ebenso zweifelsohne ebenfalls genial sind, sich aber irgendwie nie zu einer Geschichte fügen?
Leider nein. Auster beweist, dass er es auch auf begrenztem Raum schafft, seine Grundidee anfangs lose im Auge zu behalten und sie auch immer irgendwie mit durch die Geschichte zu schleifen, nur um dann abermals, und das ist auch sein in meinen Augen größter Fehler, diese mit einem in keinster Weise zufriedenstellenden Schluss zu beenden.
In diesem Sinne also leider wieder ein typischer Auster, was umso tragischer ist, da der Autor über eine unvergleichliche Erzählstimme verfügt und in der Vergangenheit durchaus bewiesen hat, dass er es besser kann (-> American Trilogy, Timbuktu, The Music of Chance).
6 von 10 Punkte.
Leider nein. Auster beweist, dass er es auch auf begrenztem Raum schafft, seine Grundidee anfangs lose im Auge zu behalten und sie auch immer irgendwie mit durch die Geschichte zu schleifen, nur um dann abermals, und das ist auch sein in meinen Augen größter Fehler, diese mit einem in keinster Weise zufriedenstellenden Schluss zu beenden.
In diesem Sinne also leider wieder ein typischer Auster, was umso tragischer ist, da der Autor über eine unvergleichliche Erzählstimme verfügt und in der Vergangenheit durchaus bewiesen hat, dass er es besser kann (-> American Trilogy, Timbuktu, The Music of Chance).
6 von 10 Punkte.
Montag, August 20, 2007
Neues vom Wixxer
Hier also wie erwartet der zweite Teil des immensen Überraschungserfolges "Der Wixxer". Und was soll man sagen, Herr Kalkofe weiß, wie man unterhält. Zum einen klaut er geschickt von den "Nackte Kanone"-Filmen (absurde Gesprächsfetzen, trotteliger Polizeichef), zum anderen hat er einfach mehr Talent im kleinen Finger als die abscheuliche neue Garde der deutschen Comedy-"Stars".
Stellenweise gerät der Film in Gefahr, zur bloßen Gaststar-Masturbation à la "Sieben Zwerge" zu verkommen ("hey Kalkofe, du machst nen Film? Geil, kann ich da auch ne halbe Minute auftreten?"), aber da mit Ausnahme von Roberto Blanco und Hella von Sinnen eigentlich nur gute Leute auftreten (sehr geil: das Kinski-Double) und insbesondere "Stromberg" Herbst und Frau Pauli den Film wirklich bereichern, kann man darüber noch mit einem zuckenden Auge hinwegsehen.
Fazit: Relativ hohe Trefferquote bei den Gags plus ein oder zwei wirkliche Volltreffer. Unterhaltsam.
7 von 10 Punkte
Stellenweise gerät der Film in Gefahr, zur bloßen Gaststar-Masturbation à la "Sieben Zwerge" zu verkommen ("hey Kalkofe, du machst nen Film? Geil, kann ich da auch ne halbe Minute auftreten?"), aber da mit Ausnahme von Roberto Blanco und Hella von Sinnen eigentlich nur gute Leute auftreten (sehr geil: das Kinski-Double) und insbesondere "Stromberg" Herbst und Frau Pauli den Film wirklich bereichern, kann man darüber noch mit einem zuckenden Auge hinwegsehen.
Fazit: Relativ hohe Trefferquote bei den Gags plus ein oder zwei wirkliche Volltreffer. Unterhaltsam.
7 von 10 Punkte
Dienstag, August 14, 2007
A. Burgess: A Clockwork Orange
Die Geschichte kennt sicher jeder aus dem hervorragenden Film, also hier die Frage: Wie gut ist das Buch?
Wie alle Dystopien ist auch A Clockwork Orange heute noch aktuell, und so lohnt sich das Buch schon aufgrund seiner Grundfrage "Ist es ethisch gesehen besser, einen Menschen zu zwingen, gut zu sein, oder ihn aus eigenem Antrieb böse sein zu lassen" in Zeiten von BILD-Forderungen wie "Zwangskastration für Vergewaltiger".
Das Buch ist im Original relativ umständlich zu lesen, da es eine künstliche "Jugendsprache" verwendet, die dem Slawischen entstammt und sehr großzügig verwendet wird. Man verliert zwar zu keinem Zeitpunkt die Übersicht, aber richtig flüssig liest sich das Buch zu keinem Zeitpunkt. Keine Ahnung, wie es bei der Übersetzung aussieht. Darüber hinaus bietet das Buch außer der großartigen Grundidee vom technischen her eher Durchschnittskost.
Sagen wir mal 7,5 von 10 Punkte. Kann man lesen, aber der Film tut's auch.
Wie alle Dystopien ist auch A Clockwork Orange heute noch aktuell, und so lohnt sich das Buch schon aufgrund seiner Grundfrage "Ist es ethisch gesehen besser, einen Menschen zu zwingen, gut zu sein, oder ihn aus eigenem Antrieb böse sein zu lassen" in Zeiten von BILD-Forderungen wie "Zwangskastration für Vergewaltiger".
Das Buch ist im Original relativ umständlich zu lesen, da es eine künstliche "Jugendsprache" verwendet, die dem Slawischen entstammt und sehr großzügig verwendet wird. Man verliert zwar zu keinem Zeitpunkt die Übersicht, aber richtig flüssig liest sich das Buch zu keinem Zeitpunkt. Keine Ahnung, wie es bei der Übersetzung aussieht. Darüber hinaus bietet das Buch außer der großartigen Grundidee vom technischen her eher Durchschnittskost.
Sagen wir mal 7,5 von 10 Punkte. Kann man lesen, aber der Film tut's auch.
Sonntag, August 12, 2007
Death Proof
Der gute alte Herr Tarantino: Wie immer eine absolute Bank, und man hat sogar das Gefühl, als wären die hin und wieder auftretenden Längen als Kontrast beabsichtigt.
9 von 10 Punkte
9 von 10 Punkte
Sonntag, Juli 22, 2007
Donnerstag, Juli 19, 2007
B. Bryson: The Life and Times of The Thunderbolt Kid
Bei einem Streifzug durch den erstaunlich gut sortierten Bahnhofsbücherladen auf dem Ulmer Hauptbahnhof ist mir dieses Büchlein in die Hand gefallen. Nun ja, von Bryson hatte ich natürlich schon gehört, und dadurch, dass das Buch fest auf den nostalgischen Nerv drückt (US-amerikanische Kindheit in den Goldenen 50er Jahren) und ich ohnehin ein großer Fan dieser Zeit bin, gab es für mich natürlich kein Entrinnen.
Und so ist das Buch dann auch ein durchaus unterhaltsamer Streifzug durch den turbulenten und manisch-fortschrittlichen Nachkriegsaufschwung in den USA; niemals wirklich tiefschürfend (außer in zwei Kapiteln, in denen zum einen die eher düsteren Nebeneffekte der Wissenschaftsbegeisterung wie die zahlreichen Atomtests und zum anderen die Kubakrise angesprochen werden, und genau in diesen Punkten wirkt das Buch dann leider ein wenig zu überambitioniert und "Moore"-isch), aber stets mit einem charmant-wehmütigen Lächeln. Bryson versucht gar nicht erst, Nebensächlichkeiten wegzulassen, nein, er erhebt sie sogar zum Stilmittel. Ob man das in der Form haben will muss man natürlich für sich selbst entscheiden, ich zumindest war mit dem Buch gut bedient.
7 von 10 Punkte
Und so ist das Buch dann auch ein durchaus unterhaltsamer Streifzug durch den turbulenten und manisch-fortschrittlichen Nachkriegsaufschwung in den USA; niemals wirklich tiefschürfend (außer in zwei Kapiteln, in denen zum einen die eher düsteren Nebeneffekte der Wissenschaftsbegeisterung wie die zahlreichen Atomtests und zum anderen die Kubakrise angesprochen werden, und genau in diesen Punkten wirkt das Buch dann leider ein wenig zu überambitioniert und "Moore"-isch), aber stets mit einem charmant-wehmütigen Lächeln. Bryson versucht gar nicht erst, Nebensächlichkeiten wegzulassen, nein, er erhebt sie sogar zum Stilmittel. Ob man das in der Form haben will muss man natürlich für sich selbst entscheiden, ich zumindest war mit dem Buch gut bedient.
7 von 10 Punkte
Donnerstag, Juli 12, 2007
Donnie Brasco
Mafiafilmlein mit Pacino und Depp, basierend auf einer wahren Begebenheit, was den Film wohl auch so vorhersehbar und letztendlich überflüssig macht. Nette ruhige Unterhaltung für nen lauen Nachmittag, aber nicht wirklich abendfüllend.
5 von 10 Punkte
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